Hegemann: Der Hecht - Esox lucius L


Hegemann: Der Hecht - Esox lucius L

Artikel-Nr.: 2790742


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2003 | Nachdruck d. Aufl. von 1964 | Kart, F:14,5x20,5 cm, 76 S, 43 s/w-Abbildungen | WG: Buch | Der auf der nördlichen Erdhälfte verbreitete Hecht steht in der heimischen Flußfischerei neben dem Karpfen an vorderster Stelle. - Vorfahren der Hechte wurden als Fossilien schon in Ablagerungen aus dem Tertiär im Geiseltal bei Halle gefunden. In der deutschen Fauna ist der Hecht der einzige Vertreter seiner Gattung. Der Raubfisch lebt meist in der Uferregion, in seiner Färbung vollständig der Umgebung angepaßt. Als ausgesprochenes Augentier lauert er im Versteck ruhig auf seine Beute. Im Frühjahr unternehmen die Hechte Wanderungen zu den Laichplätzen in flachen Gewässern. Nur ein sehr geringer Prozentsatz der Brut kommt zur Entwicklung und gewährleistet den Fortbestand der Art. Der größte Teil geht zugrunde bzw. dient anderen Lebewesen zur Nahrung. Als Speisefisch spielt der Hecht schon seit langer Zeit eine Rolle. Schon im antiken Rom kannte man ihn. Besonders im Mittelalter wurde er als Fastenspeise sehr geschätzt. Die Zucht dieser Edelfische wurde deshalb seit Jahrhunderten betrieben. Die Hechtzucht steht vor besonderen Schwierigkeiten: Sie kann nicht in Teichanlagen - wie die der Salmoniden - betrieben werden, da Hechte nur lebendige Nahrung zu sich nehmen und sich bei Futtermangel auch gegenseitig fressen. Durch künstliche Befruchtung der Eier wird erstrebt, den Hechtnachwuchs in Wildgewässern zu vermehren. In früheren Zeiten spielte der Hecht in der Volksmedizin eine große Rolle. Die vermeintliche heilende Wirkung seiner Knochen und Organe - auf die seltsamste Weise angewandt - beruhte auf Aberglauben. | [D] | Die Neue Brehm-Bücherei, Band 336

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