Rheinheimer, Hassler: Die Blattkäfer Baden-Württembergs


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Rheinheimer, Hassler: Die Blattkäfer Baden-Württembergs

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2018 │ Geb (Lam Pp), F:17x24,5 cm, 928 S, über 1000 Farbfotos, 82 Tafeln │WG: Buch │ Die Blatt- und Samenkäfer bilden mit 451 baden-württembergischen und 543 deutschen Arten die drittgrößte Käfergruppe. Sie sind in den meisten Lebensräumen oft in hoher Dichte vertreten. Manche Arten mit einer spezialisierten Lebensweise sind dagegen selten und gefährdet.
Diese äußerst vielfältige Gruppe lebt phytophag an Pflanzen, oft nur auf jeweils einer oder wenigen Wirtspflanzen. Unter ihnen befinden sich viele wirtschaftlich bedeutende Nützlinge, aber auch bekannte Schädlinge wie der Kartoffelkäfer, die Lilienhähnchen oder der Maiswurzelbohrer. Fast alle Arten der meistens nur wenige Millimeter großen, aber durch ihre Farbigkeit oft auffallenden Arten werden in zahlreichen tiefenscharfen Lebendphotos zusammen mit ihren jeweiligen Lebensräumen abgebildet. Die Lebend- und Biotopphotos werden durch 82 Tafeln mit Abbildungen von präparierten Exemplaren aller deutschen Arten ergänzt. Diese erste umfassende Monographie der deutschen Blattkäfer seit 120 Jahren richtet sich nicht nur an Biologen, Käferkundler oder beamtete und ehrenamtliche Naturschützer, sondern an alle Naturliebhaber und -beobachter, die von den Schätzen unserer Heimat fasziniert sind. Nach 8 Jahren der Vorbereitung und umfangreichen Kartierarbeiten zusammen mit der Entomologischen Arbeitsgemeinschaft Stuttgart wird dieses neue Grundlagenwerk zur deutschen Fauna vorgestellt. Das bewährte und erfolgreiche Format der »Rüsselkäfer Baden-Württembergs« von 2010 wurde beibehalten und weiter optimiert.
Zu den Blattkäfern wird mittlerweile auch die früher als selbstständige Familie betrachtete, charakteristische Gruppe der Samenkäfer (Bruchinae) gerechnet. Die kleinen Familien Megalopodidae und Orsodacnidae gelten zwar heute als eigenständig, sind aber ebenfalls mit enthalten. Die Einleitung geht ausführlich auf die Entwicklung der Blatt- und Samenkäfer, ihre oft spannende Lebensweise und ihr Verhalten ein. Eigene Kapitel gibt es zur Paläontologie, zu den Wirtspflanzen, zur Biochemie (Gifte und Pheromone), die gerade in dieser Gruppe umfangreich erforscht wurde, oder zu den vielfältigen Feinden und Krankheiten. Die Lebensräume der Blattkäfer Baden-Württembergs werden mit zahlreichen Biotopfotos, auch im Artenteil, vorgestellt und besprochen. Schließlich folgen Kapitel mit der Historie der Blattkäferforschung, statistischen Daten sowie den Sammlern und Datenquellen. Der allgemeine Teil wird durch eine Checkliste mit Angaben zu den Roten Listen und zur Verbreitung in den Regionen Baden-Württembergs ergänzt. Im Artenteil sind alle 543 deutschen Arten und etliche potenziell vorkommende Arten der Nachbarregionen aufgenommen. Zu jeder Art gibt es ein ausführliches Kapitel mit Synonymen, Lebensweise, Ökologie, Futterpflanzen, Biochemie, Parasitoiden, der wirtschaftlichen Bedeutung, Verbreitung und der Gefährdung bzw. den Roten Listen. Die umfangreichen Literaturinformationen aus über 10.000 Publikationen wurden kritisch gesichtet und erstmals zusammenhängend dargestellt. Bei der Verbreitung werden Angaben zu Deutschland, den angrenzenden Nachbarregionen (Elsass, Schweiz und Vorarlberg) sowie zur regionalen Verbreitung in Baden-Württemberg gemacht. Zu über 80 % der Arten werden großformatige, tiefenscharfe Lebendphotos abgedruckt, die fast alle eigens für dieses Werk angefertigt wurden. Bei über 50 Arten sind außerdem die Präimaginalstadien, also Ei, Larve oder Puppe, abgebildet. Bei Arten mit weniger als 30 Nachweisen für Baden-Württemberg werden diese einzeln aufgeführt, zusammen mit Angaben zur Verbreitung in den Nachbarländern. Zur Erleichterung der Bestimmung wurden die Schlüssel aus dem Referenzwerk von Freude, Harde und Lohse »Die Käfer Mitteleurpas« auf den neuesten Stand gebracht, zusammengefasst und überarbeitet. Zu jeder Art gibt es auf 72 Tafeln ein großformatiges Bild eines präparierten Exemplars. Von allen bestimmungskritischen Arten, besonders den Alticini, sind außerdem die Genitalien auf 12 separaten Tafeln abgebildet.
Ein umfangreiches Literaturverzeichnis mit 66 Seiten und über 2300 Zitaten sowie ein Register der lateinischen Artnamen der Käfer und ihrer Futterpflanzen beschließen das Werk.
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